OpenSCAD: das 3D-Design-Programm
Mittels Befehlen wie sphere (Kugel), cylinder (Zylinder) und cube (Quader) erzeugst Du in OpenSCAD dreidimensionale Objekte unter Angabe der Dimensionen in Millimetern. Diese Objekte kannst Du im Raum verschieben (translate), rotieren lassen (rotate), vereinigen (union()) und voneinander abziehen (difference()).
Wiederkehrende Objekte lassen sich als module definieren und bei Bedarf parametrisieren.
Für den Anfang hilft das OpenSCAD „CheatSheet" mit den wichtigsten Befehlen.
Erstes OpenSCAD-Beispiel
Mit nur vier Zeilen OpenSCAD kann ein recht komplexes Objekt beschrieben werden:
difference() {
sphere(d=40);
cube([20, 20, 40], center = true);
};
Entferne (difference()) aus einer Kugel (sphere) mit Durchmesser (d) 40 mm einen Quader (cube) mit Weite 20 mm, Tiefe 20 mm und Höhe 40 mm ([20, 20, 40]), der – abweichend vom Standard in OpenSCAD – nicht im Ursprung (0, 0, 0) des Koordinatensystems beginnen, sondern dessen Mittelpunkt in den Ursprung gelegt werden soll (, center = true).

Hört sich immer noch kompliziert an? Das ist normal, aber man kann sich ja schrittweise herantasten und seine Ergebnisse direkt in der Vorschau bewundern! So hatte meine, zu dem Zeitpunkt siebenjährige, Enkeltochter – mit etwas Unterstützung meinerseits – schnell Erfolgserlebnisse mit einem Schneemann.
3d-spielplatz.de steht noch am Anfang, aber ich habe bereits eine ganze Reihe interessanter Projekte umgesetzt, die darauf warten, mit der Welt geteilt zu werden. Aus programmiertechnischer Sicht ist manches in OpenSCAD „quick & dirty" gelöst; aber es sind auch Beispiele dabei, die zeigen, wie man es „richtig" macht (Verwendung von Variablen, parametrisierte Module, Schleifen …). Mir geht es insbesondere darum, Anregungen für eigene Entwürfe zu geben.
Download und Installation
Lade das kostenlose OpenSCAD-3D-Design-Programm direkt von openscad.org herunter.
Ich empfehle, den jeweils aktuellen Development Snapshot zu verwenden, da die „offiziellen" Versionen teils recht alt sind.



