3D-Drucker mit selbst gebautem Gehäuse

Der 3D-Drucker: Einstieg, Material, Sicherheit

Welcher Drucker für den Anfang, welches Filament, und warum Vorsicht beim unbeaufsichtigten Druck kein Luxus ist. Ein kurzer Überblick aus der Praxis.

Mein 3D-Drucker mit selbst gebautem Gehäuse

Seit 2019 habe ich meinen Anycubic i3 Mega 3D-Drucker; das Gehäuse auf dem Foto ist ein Eigenbau.

Für den Anfang empfehle ich den Druck mit PLA. Dies ist weniger umweltschädlich als ABS und auch formstabiler. Wenn die Anforderungen an Temperatur- und Feuchte-Beständigkeit steigen, kann PETG verwendet werden – allerdings wird dies wohl von Anycubic offiziell nicht unterstützt, da Schäden an der Heizplatte auftreten können. Für mich persönlich überwiegen allerdings die Vorteile (keine Garantie!). Als Faustregel: PLA als Standard für den Anfang, PETG für Teile im Freien oder mit Wärme- und Feuchte-Kontakt, ABS nur, wenn es wirklich sein muss (Geruch, Verzug).

Aktuell liebäugele ich mit dem PRUSA CORE One+ Ultimate Edition Assembled (Provisions-Link).

Sicherheitshinweis: Ich habe über meinem Drucker einen Rauchmelder angebracht und betreibe ihn unter Aufsicht (Kamera an einem Raspberry Pi 2 mit OctoPrint-Software). Bei Druckkopf-Temperaturen von teilweise über 250 Grad Celsius ist Vorsicht kein Luxus!

Bevor man mit dem Drucker aber etwas anfangen kann, muss das 3D-Modell mittels Slicer (z. B. Ultimaker Cura) in eine druckbare Form gebracht werden.

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